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Maria Benatzky-Tillmann Maria Benatzky-Tillmann wurde 1923 in Düsseldorf geboren. Nach einer Lehrerausbildung besuchte sie von 1945 bis 1950 die Werkkunstschule und als Gasthörerin die Kunstakademie in Düsseldorf. Ihre besondere Neigung galt der Textilgestaltung, der freien Malerei und der Grafik. Lehraufträge führten sie ans Werklehrerseminar und an das Heilpädagogische Institut in Köln. 1971 zog sie mit ihrem Mann, dem Bildhauer Hubert Benatzky in die Nähe von Cochem/Mosel, wo sie als Kunsterzieherin am Gymnasium Cochem arbeitete. 1975 und 1976 organisierte sie zusammen mit ihrem Mann die Mosel-Sommer-Akademien in ihrem alten fränkischen Hof mit Seminaren, Exkursionen, Dichterlesungen, Konzerten und Theater. Seit 1988 lebt und arbeitet Maria Benatzky-Tillmann als freie Künstlerin in Köln. Der ‚Faden’ wurde ihr zum Ausdruck vielfältiger Verknüpfungen in allen Lebensbereichen. Dies kommt besonders in ihrer Kunst zum Ausdruck. Verschiedenste Basismaterialien werden zu unterschiedlichen Strukturen verwoben, verbunden. Gewebestrukturen der Natur regen sie an zu Kunstwerken, die im Werden entstehen. Der Faden mit seiner mythologischen Bedeutung wird ihr zum Inhalt vielfältigen künstlerischen Schaffens und, in den letzten Jahren zum Inhalt eingehender Forschungsarbeit, die sie akribisch dokumentiert. In zahlreichen Ausstellungen konnten ihre Kompositionen von Fäden, Stoffen und Geflechten bewundert werden. Nicht nur hohe künstlerische Begabung, sondern auch ein enormer Fleiß und Ideenreichtum spricht aus ihren Werken. In ihren jüngsten Fadenskulpturen kommt ihre Ausbildung als Bildhauerin wieder zum Ausdruck. Die Idee der Vernetzung, nicht nur von Materialien, sondern auch von Menschen gleicher Interessen führte Maria Benatzky-Tillmann früh zur GEDOK, der sie bis heute mit Begeisterung angehört. Im Dezember wird Maria Benatzky-Tillmann 80 Jahre alt. Unser Glückwunsch gilt einer außergewöhnlich vielseitig begabten Künstlerin, die ihre unterschiedlichen Fähigkeiten hoffentlich noch lange zum Ausdruck bringen wird. |
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